patrik schwitter 

recording, mixing & mastering engineer & producer von 990+ produktionen seit 1987

REFERENZEN

international:

schweiz:


daryll jones (miles davis, sting, madonna, rolling stones) / usa
tony levin (peter gabriel, king crimson) / usa
daryl thomson (peter tosh, sly & robbie, grace jones) / usa
gerry brown (stevie wonder, chick corea, janet jackson) / usa
curt cress (tina turner, falco, freddy mercury) / deutschland
sun ra & his 21st century arkstra / usa

gil scott heron & amnesia express / usa
the jb horns
/ usa
the meters
/ usa
eddie harris / usa

norman fearrington (marvin gaye) / usa

ray peterson (blood, sweat & tears) / usa 

steve lacy / usa  preis der deutschen schallplattenkritik

lilabungalow / deutschland

die sterne / deutschland

hans-jürgen hufeisen / deutschland

bent van looy (das pop, soulwax) / belgien

happy hands club / schweden

eldoradio / schweden

kidsaredead / frankreich

capaje / spanien

etc.

michael von der heide

züri west

dj bobo

stephan eicher
sina

polo hofer & schmetterband

d'schlieremer chind

gustav

mash

schtärne foifi
pfannestil chammer sexdeet

mad manoush

mettiwetti

bo katzman gang

irrwisch

wolfman

kc rose

linard bardill

baby jail

starfish

mala & fyrmoon

etc.



basics

als siebenjähriger fand ich einen portablen kassettenrecorder mit mikrofon unter dem christbaum und es war um mich geschehen... subito war klar: ich will ins tonstudio! als primarschulblockflötler, etwas später dann als gitarrist, vor allem aber als fretless-bassist in diversen bands durfte ich meine ersten studioerfahrungen als musiker auf der "anderen, eher lauten seite" des regie-fensters machen. diese erlebnisse prägen bis heute meine grundhaltung im produktionsprozess: die technik muss der musik dienen und ist somit lediglich ein hilfsmittel. zugegebenermassen ein sehr wichtiges...

 

seit 1987 bin ich als toningenieur in diversen professionellen musikstudios (meistens in den eigenen) mit einheimischen, aber 
auch internationalen musikschaffenden tätig. darum verfüge ich heute über einen reichen 
erfahrungsschatz in aufnahme, mischung und mastering von musik. mit nahezu tausend produktionen bin ich somit ein alter hase mit einigen kilometern auf dem studio-tacho.

 

in der aktuellen digitalen audiowelt geniesse ich den vorteil, fast 20 jahre lang täglich 
mit verschiedenster analoger hi-end studiotechnik gearbeitet zu haben: grosse mischkonsolen,
 2-zoll-tapes und röhrengeräte aller couleur etc. deswegen weiss ich genau, wie die meisten der inzwischen digitalisierten und als plug-in angebotenen kultkisten von "damals" in natura und bio wirklich
 klingen. insbesondere dort, wo sie ihre stärken, aber auch vermeintlichen schwächen aufweisen ("...vintage ist sowieso immer super!..." naja...). 
diese erfahrung und auch die hin und wieder nötige entmystifizierung analoger studiotechnik ist gold wert und essentiell. sie hilft, die unzahl aller heute zur verfügung stehenden tools optimal 
einzusetzen, damit sämtliche vorteile der aktuellen technik ausgeschöpft werden können. 
dadurch kann das resultat überzeugend und eigenständig zum klingen kommen. analog ist cool! digital auch!

 



in der "szene" gelte ich als klangfetischist oder werde, etwas weniger beschönigend, auch "audio-tussi" 
genannt. dies hat durchaus seine berechtigung, denn mein anspruch in sachen klangsorgfalt ist
 zugegebenermassen hoch, denn qualität hat wenig mit geografie zu tun! dieses "tussitum" widerspiegelt sich in meinem anspruchsvollen kundenkreis. als hübscher nebeneffekt bin ich bei diversen internationalen herstellern mit testimonials, user-sites oder reports 
in ihren referenzlisten aufgeführt, kopf an kopf mit einigen top shots der branche. logisch 
schmeichelt dies meinem tontechnischen ego! nachzulesen sind diese testimonials bei firmen wie vovox, brainworxsplelysia, illusonic oder auch myrinx sowie bei relevanten
 grössen im inland wie applied acousticssec audio oder flyline.


MASTERING

meine philosophie: stop the loudness war!

als aktives mitglied der pleasurize music foundation setze ich mich ein für eine deutliche entschärfung des seit jahren andauernden loudness wahnsinns im mastering-prozess bei pop, rock und unterdessen sogar auch im jazz und der damit verbundenen klangeinbussen.
pmf plädiert für eine rückbesinnung zur dynamik als wichtiges ausdrucksmittel der musik, um damit wieder zu ermöglichen, dass auch heutzutage erstklassig klingende musikaufnahmen veröffentlicht werden können. es ist an der zeit, dass durch massloses hardcore brickwall limiting keiner musik mehr jegliches leben ausgepresst wird. darum ein aufruf an alle, denen klangqualität wirklich am herzen liegt: werdet active member!

fazit: wer also hauptsächlich ein super-hyper lautes quetsch-mastering haben will, ist bei mir am falschen platz.

der aktuelle pegel-stand 2016

der inhalt wurde entnommen vom "letter to dynamic music friends, audiophiles, producers and audio geeks" von friedemann tischmeyer, ceo von pmf:

"der expertengruppe ploud der ebu (european broadcasting union) sowie anderen institutionen auf der gesamten welt ist es gelungen,
 die implementierung von loudness-normalisierung vom broadcast-bereich (tv) nun auch in die musikwelt auszudehnen."

 

und nun kommt das für die masteringkundschaft entscheidene:

 

"...itunes radio wird bei minus 16,5 lufs loudness normalisiert. 
spotify normalisiert auf minus 16 lufs loudness.
 die meisten digitalen musik-vertriebsplattformen wenden bereits heute eine loudness normalisierung an, was die vorzüge dynamischerer master zur geltung kommen und überkomprimierte master schlaff, verzerrt und dünn erscheinen lässt.
 die folge davon ist, dass hyper-komprimierte master mit bis zu 10 db pegelreduktion abgespielt werden!..."

mastern heisst nicht fertigmischen...

seit beginn der tontechnik ist das mischen derjenige arbeitsschritt, bei dem sowohl sämtliche musikalischen, wie auch klanglichen entscheidungen abschliessend getroffen werden. beim mastern hingegen wird lediglich eine sorgfältige "politur" auf die erarbeitete mischung aufgetragen. dies war zumindest bis vor ein paar jahren die regel. masteringvorlagen für musikproduktionen waren stets verbindliche stereo- oder 5.1-mixes und keine variablen submixes "wegen der flexibilität beim mastern"...

im zuge der unterdessen beinahe grenzenlosen technischen machbarkeit (typische frage kurz vor dem erstellen des production masters: "wir haben übrigens noch ein anderes saxsolo...") halte ich die kunst des entscheidens im richtigen moment des arbeitsprozesses für eine umso wichtigere sache. der schreiner bestimmt auch nicht erst beim lackieren des fertigen tisches, wie breit die platte zu sein hat. fazit der langen rede zu meiner old school haltung: mixes mastern tue ich sehr gerne, aber stem-mastering mache ich nicht.

front pic: ebony studio 1988 mit lieblingspulli... pics im header: macros von tobias marti, visitenkarte auf mischpult von fredi meli